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Mit Vito um die Welt

25.07.2013 - 10:14: Mit Vito um die Welt 25.07.2013 - 10:14

Frittierölfilter aus Tuttlingen kommen in mehr als 100 Ländern zum Einsatz


TUTTLINGEN.
Wenn sich ein paar Kumpels in einer Garage einschließen, um in schlaflosen Nächten an irgendwelchen Prototypen zu basteln, kommt offenbar nicht selten ein Erfolgsprodukt dabei heraus. Was in den USA die Geburtsstunde des mittlerweile allgegenwärtigen Apple Konzerns war, trägt in Tuttlingen ganz andere Blüten, wenn auch ähnlich vielversprechende. Vito nennt sich das Wunderding made in Germany, und sorgt mit seinem patentierten Filtersystem und der kompakten Bauweise dafür, dass die Kunden von SYS Systemfiltration stets über frisches, sauberes Frittieröl verfügen können.

Die Idee, das Öl direkt in der Fritteuse zu reinigen und dadurch Aufwand, Zeit und am Ende vor allem bares Geld zu sparen, ist denkbar simpel. Aber wie bei allen guten Einfällen, muss es eben erst einmal jemanden geben, der ihn auch hat. In diesem Fall war es Geschäftsführer Andreas Schmidt, der vor über zehn Jahren das Unternehmen SYS gründete und die neuartigen Filtergeräte unter dem Namen Vito flächendeckend auf den Markt brachte.

Mittlerweile werden die Ölfilter von SYS in gut 25 000 Betrieben eingesetzt. In mehr als 100 Ländern sind die Mitarbeiter des in Tuttlingen beheimateten Unternehmens aktiv, werben auf Messen für ihr Produkt, beraten die Kunden und pflegen regen Austausch mit internationalen Handelspartnern. Und weil Vito so gut funktioniert, werden immer mehr Großkunden, Hotel- und Gastronomieketten wie Hilton, Marriott und Nordsee, auf die Tuttlinger Frittierölfilter aufmerksam.
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Im Gespräch erläutert Michael Thiess, Export Sales Director bei SYS, die Vorteile des Produkts im Detail. Durch die regelmäßige Filtration verlängere sich die Standzeit des Öls um das Doppelte. Zusätzlich würden auch ungewollte Schweb- und Bitterstoffe, die sich üblicherweise als „schwarze Pünktchen“ zum Beispiel auf den Pommes bemerkbar machen, aus dem Öl gefiltert. Somit sei das Produkt Vito eben nicht nur schonend zum Geldbeutel der Gastronomen, sondern auch zur Gesundheit der Endverbraucher in den Restaurants.

Dieser nette Nebeneffekt könnte vor allem die Niederländer erfreuen, denn „die frittieren einfach alles“, sagt Thiess und grinst ein wenig. In der sogenannten „Frituure“ gibt es nichts, was es nicht gibt – aber eben alles dick paniert und ins heiße Fett geworfen. Auch der amerikanische Markt sei natürlich sehr wichtig für SYS, ebenso wie der englische mit den berühmten „Fish and Chips“. Doch im Grunde ist das Unternehmen mittlerweile überall auf der Welt vertreten.

Neubau eingeweiht

Nicht zuletzt deswegen wurden erst kürzlich die Räumlichkeiten an der Eltastraße weiter ausgebaut. Zur Einweihung des neuen Gebäudes, bei der auch FDP-Politiker Ernst Burgbacher und der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck anwesend waren, gab es neben den üblichen Häppchen natürlich auch in Vito-gefiltertem Fett gebackene Snacks aus der Fritteuse. Geschäftsführer Schmidt zeigte sich stolz ob des Erfolgs seines Unternehmens und ließ Zuversicht durchblicken. Schmidt: „Die Grundsteine sind gelegt.“


Quelle:

www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/tuttlingen/stadtnachrichten-tuttlingen_artikel,-Mit-Vito-um-die-Welt-_arid,5473406.html
(Erschienen: 24.07.2013 16:50)


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